Prümerlandfrauen

Social-Media-Workshop - Chance für den ländlichen Raum


Pinterest? Blick in leere Gesichter. Instagram? Noch nie gehört. Das sollte sich an diesem Seminartag der LandFrauen aus den Kreisen Vulkaneifel und Prüm schlagartig ändern. Zu Gast war Jutta Zeisset, die 2014 vom Deutschen Land-Frauenverband zur „Unternehmerin des Jahres“ ausgezeichnet wurde. Die 34-Jährige Hofladen- und Cafébetreiberin aus dem badischen Weisweil hat ihre „Leidenschaft Social Media“ als ergänzendes Standbein für ihren Betrieb entdeckt und ausgebaut. Nun teilte sie ihr Onlinewissen beim Seminar in Daun-Steinborn.
Zum Einstieg in die Materie wurden die Plattformen Facebook, Google+, Twitter, Instagram, Snapchat und Pinterest kurz vorgestellt.
Erste und größte Baustelle im Teilnehmerinnenkreis war „dieses Facebook“. Zunächst erklärte Frau Zeisset Unterschiede zwischen Seiten und Privatprofilen und verdeutlichte Einsatzmöglichkeiten. Dabei  wurde deutlich, dass Seiten von Unternehmen oder Vereinen verwaltet und von anderen  „geliket“ werden. Hinter Privatprofilen stehen  Personen, die als „Freund“ hinzugefügt werden können. Sie empfahl, zwei bis drei Beiträge pro Woche zu posten. Dabei komme es in erster Linie auf ein ausdruckstarkes Foto und einen kurzen Text an. Diese Aussage untermalte sie anhand betriebseigener Beispiele.
Was ist eigentlich dieses Hashtag [gespochen: Hääschtäg]?“, ruft eine der 16 Teilnehmerinnen. Social- Media-Trainerin Jutta Zeisset weiß Rat, da jeder Hashtag kenne. Jedes Telefon hat es, die Raute-Taste. Im Onlinebereich wird das Kreuz vor ein Wort gesetzt, um es als Suchbegriff einem Schlagwort zuzuordnen. #allesklar #verstanden. Andere Vokabeln, wie Post, User, Stream wurden ebenso erklärt, wie die einzelnen Einstellungsparameter, um nicht als gläserner Nutzer im Netz verloren zu gehen oder zum Opfer zu werden.
Am Ende des Seminars rauchten einige Köpfe. Aber man war sich einig: „Anfangs hatte niemand gedacht, dass aus den virtuellen Netzwerken auch Offlinekontakte werden können, aber seit heute sehen alle es anders. Das Internet ist eine wahre Chance für uns, sowohl privat, als auch für den Verein.“