Prümerlandfrauen

60 Jahre Landfrauenverband Prüm

Mit einem schwungvollen Dankgottesdienst eröffneten die Prümer LandFrauen am 02.Juni 2017 ihre Feier zum 60jährigen-Bestehen mit Unterstützung von Pastor Weisenfeld und dem Wallersheimer Singkreis.

Bei der Begrüßung durch die 1. Vorsitzende Frau Marlene Schmitz war festzustellen, dass sich Vieles in den 60 Jahren verändert hat:

Angefangen hatte 1957 alles mit den ehemaligen Schülerinnen der Landwirtschaftsschule, die durch ihre Lehrerin Frau Pitsch, die schon früh die Notwendigkeit der Weiterbildung über die Schulzeit hinaus erkannt hatte, den LandFrauenverein aus der Taufe hoben. Die meisten Mitglieder waren damals Bäuerinnen, die im Haus und auf dem Hof arbeiteten. Heute sind es Frauen, die in der Prümer Region, also auf dem Land wohnen und ganz unterschiedlichen Tätigkeiten nachgehen. Durch die veränderten Lebensweisen wollen und müssen viele Frauen Beruf und Familie in Einklang bringen, darüber hinaus setzen sie sich in verschiedensten gesellschaftspolitischen oder kirchlichen Gremien ein.

Daher vertrauen gut 600 Mitglieder nach wie vor auf das starke Netzwerk des Prümer LandFrauenverbandes als Weiterbildungsanbieter und Interessenvertretung.

Anschließend gab es statt einzelner Grußworte  eine moderierte Fragerunde an BWV-Vizepräsident Manfred Zelder, Landesverbandspräsidentin Rita Lanius-Heck, Kreisbeigeordneter Rudolf Rinnen und Beigeordneter der Verbandsgemeinde Prüm Peter Feinen zum Thema: LandFrauen.  

Dann motivierte und amüsierte Frau Léa Linster als Gastrednerin mit dem Thema „Regional oder international, Genuss oder Reue“ das Publikum. Sie zog die Zuhörer mit ihrem Vortrag in ihren Bann, denn der von ihr eingeschlagene Lebensweg war für eine Frau zu ihrer Zeit in einer Männerdomäne doch ungewöhnlich: Die 62-jährige und beste Köchin Europas hat als erste und bisher einzige Frau die höchste Auszeichnung für Köche, den „Bocuse d’Or“ bekommen. Mit ihrem Charme und ihrer fröhlichen Art begeisterte sie alle Gäste  – getreu ihrem Motto ICH WILL GLÜCKLICH SEIN.

Danach durften sich alle bei Kaffee und Kuchen stärken, ehe die Lachmuskeln vom Landwirt und Bauchredner Jürgen Krämer mit seiner Wolfshörnchen-Handpuppe Horst aus Manderscheid strapaziert wurden.

Der Nachmittag wurde durch Einlagen der Kalimba-Singers musikalisch abgerundet